Baugenehmigung für die Baugenossenschaft

92 neue Wohneinheiten an der Helbüchel- und Friedrich-Ebert-Straße: Die Baugenossenschaft Dormagen eG startet die erste Bauphase ihres anspruchsvollen Projektes „Höfe am alten Wochenmarkt“. Bürgermeister Erik Lierenfeld ließ es sich nicht nehmen, dem Vorstand die Baugenehmigung persönlich zu überreichen und so die Bedeutung der zentral gelegenen Wohnungen für die Stadt zu betonen. Die Baugenossenschaft hatte bereits im Jahr 2014 breite Zustimmung von Behörden und Politik für das Neubauvorhaben erhalten. Doch bevor die neuen Häuser genehmigt werden konnten, musste die Stadt in eigener Sache ein Seveso-Gutachten erstellen lassen. Darin wurde detailliert festgelegt, ob und welche Liegenschaften in Dormagen besondere Schutzmaßnahmen hinsichtlich des nahen Chemparks einhalten müssen. Erst als feststand, dass der Neubau der Baugenossenschaft nicht im sogenannten Achtungsbereich lag, konnte der Bauantrag gestellt und die Baugenehmigung erteilt werden. Die „Höfe am alten Wochenmarkt“ entstehen auf Grundstücken an der Friedrich-Ebertund der Helbüchelstraße. Dort entstehen barrierearme Wohnungen und Stadthäuser sowie zwei betreute Wohngruppen. Das Bauprojekt zeichnet sich besonders durch Barrierefreiheit und neue Wohnformen aus. Zudem entstehen oberirdische PKW-Stellplätze in ausreichender Zahl. „Die Nachfrage ist bereits gigantisch“, unterstreicht VorstandsmitgliedAxel Tomahogh-Seeth. „Unser Konzept geht auf. Wir wollen auch körperlich beeinträchtigten Menschen hochwertigen Wohnraum in City-Nähe bieten, denn hier sind die Wege kurz und die Nahversorgung ist optimal.“ „Mit diesem Projekt entsteht innenstadtnah mehr Wohnraum für unsere Bürger. Mehr Wohnraum zu schaffen bleibt ein stadtteilübergreifendes Ziel, weil der Bedarf überall weiter steigt. Dieses Projekt ist deshalb für die Stadt ein wichtiger Meilenstein“, sagt Lierenfeld. Gestartet wird mit Bauabschnitt eins an der Friedrich-

Bürgermeister Erik Lierenfeld (Mitte) überreichte an die Vorstände Martin Klemmer (2.v.l.) und Axel Tomahogh-Seeth (2.v.r.)
sowie an die Architekten Markus Schmale (l.) und Michael Müller (r.) die Baugenehmigung. Foto: Stadt

Ebert-Straße. -sf/ale