Super Partystimmung auf der MS Rheingold

Super Stimmung herrschte am vergangenen Samstagabend auf der MS „Rheingold“ bei der „Dormagener Leechter“. (Foto: -oli)

Super Stimmung, tolles Publikum, bestes Sommerwetter, Tanzen mit viel kölscher Musik – Das Alles bot die „Dormagener Leechter“ am vergangenen Samstag auf der MS Rheingold, die pünktlich um 19 Uhr in Zons ablegte. Zusammen mit der Karnevalsgesellschaft (KG) „Ahl Dormagener Junge“ um ihren Präsidenten Jens Wagner ging die „Neue Kölsche Welle“ mit DJ und Mitveranstalter Marc Pesch ausverkauft an Bord. Bis nach Rodenkirchen ging die gelungene Fahrt, die einen schönen Sonnenuntergang über dem Dormagener Chempark und ein tolles Feuerwerk kurz vor Köln-Rodenkirchen bot. Bis um 1 Uhr in der Nacht, als die „Rheingold“ wieder an der Zollfeste anlegte, wurde gefeiert und getanzt. Eigenlich sollte die karnevalistische Schiffsparty Ende Januar stattfinden. Doch das Hochwasser machte den Veranstaltern damals einen Strich durch die Rechnung. Der Termin jetzt im Frühjahr wurde auch in der Resonanz der Fahrgäste so gut angenommen, dass Pesch und die KG überlegen, im nächsten Jahr wieder erst im April „in See zu stechen“. (-oli)

Kein Kreisverkehr mitten im Einkaufs- und Gewerbepark

Ein Kreisverkehr an der Ecke Lübecker Straße/Kieler Straße im Einkaufs- und Gewerbepark TopWest zur Entlastung des Autoverkehrs – Das war der Wunsch, den der Vorsitzende der Interessengemeinschaft (IG) „TopWest“, Norbert Heinen, im Rahmen der Offenen Fraktionssitzung von CDU und SPD am 22. Januar in der „Kulle“ geäußert hatte. Am vergangenen Dienstag befasste sich der städtische Planungs- und Umweltausschuss mit dem Thema. Das Ergebnis: Unter anderem aus Platzgründen ist selbst der Bau eines „kleinen Kreisverkehrsplatzes“ nicht möglich. Aber auch nicht nötig. Zu diesem Schluss kam zumindest die Stadtverwaltung, die bei der „derzeitigen Verkehrssituation keinen Handlungsbedarf für eine Umgestaltung des Knotenpunkts“ sieht. Nach Auskunft der Polizei sei „die Unfalllage unauffällig. Die meisten Kraftfahrer kennen die erschwerte Querbarkeit der Lübecker Straße und umfahren diesen Bereich daher über die Emdener Straße und über die Mathias-Giesen-Straße.“ Gelegentliche kurze Rückstaus, so die Verwaltung, würden einem normalen Verkehrsgeschehen entsprechen und kämen selbst beim Einsatz einer Ampel oder bei einem Kreisverkehr vor. Der Grund dafür liegt nicht nur in der stetig steigenden Zahl an angemeldeten Fahrzeugen und dem hohen Verkehrsaufkommen im „TopWest“, das samstags seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Ein weiterer wichtiger Grund ist auch das Verhalten der Fahrzeugführer: Immer wieder blockieren Autos, die von der Feuerwehr kommend links in die Emdener Straße abbiegen wollen, dafür aber zu weit rechts auf der Straße stehen, Fahrzeuge, die rechts abbiegen könnten, aber einfach nicht durchkommen. So gilt das auch auf der anderen Seite, wenn Fahrzeuge auf dem westlichen Teil der Kieler Straße fahren und rechts in die Emdener Straße abbiegen wollen. Auch Autofahrer, die gerade aus weiter wollen, aber ebenfalls zu weit links respektive rechts stehen, sorgen durch ihre „Breitmacherei“ immer wieder für Rückstaus.

An der Ecke Kieler Straße/Lübecker Straße herrscht oftmals Verkehrschaos, besonders in Stoßzeiten wie im Berufsverkehr oder samstags. Foto: ale

In baulicher Hinsicht gibt es zwei Gründe, die der Realisierung eines Kreisverkehrs entgegenstehen: Selbst ein „kleiner Kreisverkehrsplatz“ mit überfahrbarer Mittelinsel braucht einen Mindestdurchmesser von etwa 27 Metern. Innerhalb der vorhandenen Fahrbahnen ist an der „TopWest“-Kreuzung baulich aber nur ein Durchmesser von 17 Metern umsetzbar. „Grunderwerb aufgrund der Randbebauung ist nicht möglich“, schreibt die Verwaltung in der Drucksache. Im Vorfeld der Ausschusssitzung waren Vertreter von CDU und SPD sowie die Verwaltung an einem Freitagmittag vor Ort, um die Gegebenheiten in Augenschein zu nehmen. „Da ein Kreisverkehr leider nicht möglich ist, soll die Verwaltung alternative Lösungsansätze prüfen, um die verkehrliche Situation vor Ort zu verbessern“, so Martin Voigt für die SPD, die das Thema mit einem Antrag in den Stadtrat gehoben hatte. Dort war am 6. März eine Verweisung in den Planungs- und Umweltausschuss erfolgt, der den von Voigt vorgeschlagenen Prüfauftrag einstimmig auf den Weg brachte.-Oliver Baum

Onkologische Ambulanz glänzt mit neuen Möbeln

Teile des Förder- und Freundeskreises nahmen schon einmal Platz. Foto: Rhein-Kreis Neuss Kliniken

Optisch ganz verändert präsentiert sich der Wartebereich in der onkologischen Ambulanz des Kreiskrankenhauses Dormagen: Entstanden ist eine helle, freundliche Atmosphäre, in der warme Farben vorherrschen. Den Besuchern stehen insgesamt 20 Sitzgelegenheiten zur Verfügung – bequeme Sitzschalen in Mattweiß mit goldgelben Polstern sowie zwei noch etwas komfortablere Sessel in erdigem Grau-Braun, die zusätzlich zu einem wohnlichen Ambiente beitragen. Möglich gemacht hat das der Förder- und Freundeskreis Kreiskrankenhaus Dormagen, der für diese Auffrischung 15.000 Euro aufbrachte. Finanziert wurde dies zum großen Teil durch Mitgliedsbeiträge und zahlreiche Einzelspenden, aber auch eine Großspende ist darunter: Allein 5.000 Euro, die ausdrücklich für dieses Projekt zur Verfügung gestellt wurden, kamen vom Gewinnsparverein der VR Bank Dormagen. Der Vorstand des Förder- und Freundeskreises unter Vorsitz von Bärbel Hoffmann und Professor Dr. Dieter Moschinski überzeugte sich jetzt davon, wie gut dieses Geld angelegt ist. Jürgen Meis, stellvertretender Pflegedirektor der Rhein-Kreis Neuss Kliniken, erläuterte die Idee hinter dem Farbkonzept: So sollen nach und nach den einzelnen Kliniken im Kreiskrankenhaus Dormagen bestimmte Farbtöne zugeordnet werden, die nur in Nuancen variiert werden. „Auf diese Weise möchten wir einen Wiedererkennungswert schaffen und so den Patienten und Besucher vom Betreten des Hauses an leiten“, sagte Meis. Beeindruckt vom Engagement des Förder- und Freundeskreises und hocherfreut zeigte sich auch Patricia Mebes, Geschäftsführerin der Rhein-Kreis Neuss Kliniken GmbH – und unterzeichnete bei dieser Gelegenheit gleich einen Mitgliedsantrag. -sf/ale